
Straminstickerei nach Dichte planen
Bei einem Stich pro Straminkreuz ergibt Stichzahl geteilt durch Dichte die Größe. Rahmen- und Fertigstellungszugabe getrennt ergänzen.
201 Anleitungen und Arbeitsabläufe

Bei einem Stich pro Straminkreuz ergibt Stichzahl geteilt durch Dichte die Größe. Rahmen- und Fertigstellungszugabe getrennt ergänzen.

Halbkreuz, Continental und Basketweave können vorn ähnlich aussehen, hinten aber verschieden verlaufen. Deckung, Verbrauch und Verzug am echten Stramin vergleichen.

Stichspanne und Höhenversatz getrennt verfolgen. Wiederholtes Steigen und Fallen bildet das Muster; eine falsche Grundreihe verschiebt alle Farbbänder.

Füllrapport, Grenzen und Rückwege vorzeichnen. Wendbarer doppelter Vorstich braucht Planung; nicht jedes Blackwork ist beidseitig gleich.

Geeignetes Zählgewebe und geprüften Block- und Schnittplan verwenden. Sicherungsstiche vor jedem Fadenschnitt fertigstellen und prüfen.

Auszieharbeit entfernt ausgewählte Gewebefäden. Grenzen zuerst sichern und zu entfernende von bleibenden Fäden unterscheiden.

Gezogene Durchbrucharbeit öffnet Räume durch Zusammenziehen statt Entfernen von Gewebefäden. Bewegliche Bindung und kontrollierte Spannung sind nötig.

Der gestickte Rand stützt den verbleibenden Stoff. Geprüfte Schnittfolge auf Rest testen und alle Kanten sowie Stege vor dem Entfernen der Mitte prüfen.

Weißstickerei lebt von Struktur, Relief und Öffnungen statt Farbkontrast. Den Grund nach Technik statt nur weißer Farbe wählen.

Die jeweilige Zählkonvention und kulturellen Zusammenhänge beachten. Kogin ist eine bestimmte japanische Zählsticktradition, nicht jede geometrische Vorstichgestaltung.

Crewel nutzt Wollfaden auf tragfähigem Grund. Nadel und Stoff an tatsächliche Wollstärke und Oberfläche statt an teilbaren Twist anpassen.

Form, Licht und Stichfluss vor vielen Farbtönen planen. Eine kleine Helligkeitsstudie kann mehr zeigen als eine ungeplante Farbsammlung.

Metallfadenaufbau bestimmen: Viele werden aufgelegt und überfangen statt durch den Grund gezogen. Befestigung und Enden materialgerecht planen.

Auf dem Grund und separat gearbeitete Teile unterscheiden. Stütze, Befestigung und Platz im fertigen Display gehören zum Aufbau.

Bändchen in gewünschter Breite und Ausrichtung liegen lassen. Zu viel Zug drückt die Form zusammen, Drehungen verändern die Lichtseite.

Lochgröße, Nadelzugang und Befestigungsrichtung vor Platzierung prüfen. Gewicht und scharfe Kanten beeinflussen Grund und Faden.

Tambour nutzt eine feine Hakennadel im gespannten Stoff. Klären, ob die Methode von vorn oder hinten gearbeitet wird; Verfahren unterscheiden sich.

Sashiko-Stiche und Boros gewachsene Flickarbeiten sind verwandte japanische Praktiken mit eigener Bedeutung. Inspirierte Reparaturen genau benennen statt Namen als gleiche Stiche zu verwenden.

Die erhabenen Grundflottierungen erkennen. Huckweben führt meist unter ausgewählten Oberflächenfäden statt bei jedem Schritt durch den ganzen Stoff.

Smokarbeit nutzt vorbereitete Kräuselung oder Falten. Tatsächlichen Einzug an einer Probe statt eines allgemeinen Stofffaktors messen.

Vor der Beurteilung ausspannen. Verzerrtes Einspannen, enge Stiche und fehlende Stütze unterscheiden; Rahmenspannung allein löst nicht alles.

Schadensbeginn am Öhr, Stoff oder Fadenende lokalisieren. Nadel, Arbeitslänge oder Vorbereitung anschließend einzeln ändern.

Grund stützen und nur erkannten Stickfaden entfernen. Löcher, Schnittfasern und Verzug vor Neusticken prüfen; Verdecken stellt Festigkeit nicht wieder her.

Reinigung am empfindlichsten Bestandteil ausrichten: Grund, Faden, Markierung und Schmuck. Wertvolle oder fragile historische Stücke fachlich konservatorisch beurteilen lassen.