Explore-Anleitung
Ein erstes Stichmustertuch herstellen und abschließen
Kleine ausgewogene Auswahl von Linien, Füllungen und Strukturen wählen und Entscheidungen beschriften.

Passende Anleitungen und Werkzeuge
Kleine ausgewogene Auswahl von Linien, Füllungen und Strukturen wählen und Entscheidungen beschriften.
Vor dem Beginn
Einen Rest des vorgesehenen Grundstoffs mit passender Nadel und Faden vorbereiten. Das Übungsfeld leicht markieren und den Stoff ohne Verziehen des Fadenlaufs halten.
So geht es
- Ein nützliches Stichmustertuch anlegen — Die Probe nach benötigten Entscheidungen ordnen: Linie, Füllung, Kurve, Rand und Struktur. Material und Fadenzahl direkt daneben notieren.
- Rückstich für klare Linien wählen — Rückstich kehrt zum Ende des vorherigen Stichs zurück und bildet eine geschlossene Linie. In engen Kurven die Stiche verkürzen.
- Plattstichrichtung planen — Stichrichtung vor dem Füllen planen und Spannweiten begrenzen. Lange freie Stiche können hängen bleiben; breite Formen gegebenenfalls teilen.
- Französische und koloniale Knötchen vergleichen — Französische Knötchen nutzen Wicklungen, koloniale einen Achterweg. Beide getrennt üben statt lose Knoten durch mehr Zug auszugleichen.
- Reinigung vor der Stickwäsche testen — Reinigung am empfindlichsten Bestandteil ausrichten: Grund, Faden, Markierung und Schmuck. Wertvolle oder fragile historische Stücke fachlich konservatorisch beurteilen lassen.
Dieses Beispiel ausprobieren
Rest in sechs Felder teilen: drei Konturen, zwei Füllungen, eine Knotenstruktur. Faden und Grund konstant halten, fertigstellen und Eignung für Schrift oder Blatt notieren.
Das Ergebnis prüfen
- Die Probe aus dem Rahmen nehmen und beide Seiten prüfen. Der Faden soll liegen, ohne den Grund zu verziehen; eher den Stich verkürzen oder die Probe ändern als stärker ziehen.
- Deckung und Spannung hängen von Grund, Faden und Stichlänge ab. Eine Zeichnung zeigt den Weg, keine allgemeingültige Fadenmenge oder Spannung.
Quellen
