
Rückstich für klare Linien wählen
Rückstich kehrt zum Ende des vorherigen Stichs zurück und bildet eine geschlossene Linie. In engen Kurven die Stiche verkürzen.
420 Anleitungen und Arbeitsabläufe

Rückstich kehrt zum Ende des vorherigen Stichs zurück und bildet eine geschlossene Linie. In engen Kurven die Stiche verkürzen.

Den Arbeitsfaden durchgehend auf einer Nadelseite halten. Ein Seitenwechsel verändert die Liniendrehung dieser verwandten Stiche.

Spaltstich durchsticht den vorherigen Faden statt daneben einzustechen. Ein passend und gleichmäßig teilbares Fadenbündel wählen.

Verkettete Schlingen bilden Linien, einzeln fixierte Schlingen einzelne Kettenformen. Größe durch Platzierung statt starkes Anziehen steuern.

Den sichtbaren Faden entlang des Motivs legen und mit kleinen Querstichen sichern. Auflage- und Befestigungsfaden erfüllen verschiedene Aufgaben.

Die nötige Kantenstruktur statt austauschbarer Namen beachten. Lockere Zierstiche und dicht gesicherte Schnittkanten stellen andere Anforderungen.

Einen zweiten Faden um oder durch Grundstiche führen, ohne ständig den Stoff zu durchstechen. Die Durchzugsrichtung bestimmt das Muster.

Linienstärke und Stichlänge auf kleinste Buchstabenräume abstimmen. Originalgröße testen; Vergrößerung verbirgt enge Kurven und Innenräume.

Kürzere Stiche folgen engen Kurven besser. Eine scharfe Ecke als Endpunkt behandeln statt mit einem langen Stich abzurunden.

Stichrichtung vor dem Füllen planen und Spannweiten begrenzen. Lange freie Stiche können hängen bleiben; breite Formen gegebenenfalls teilen.

Polsterung innerhalb der Endkontur halten und gezielt überdecken. Zusätzliche Höhe beim Montieren und Bügeln berücksichtigen.

Stichenden versetzen, damit Reihen optisch ineinandergreifen. Der Formrichtung statt starren Farbgrenzen folgen.

Dichte durch Abstand und Länge steuern. Richtungen bewusst variieren und unbeabsichtigte Reihen bei gewünschter Streuung vermeiden.

Französische Knötchen nutzen Wicklungen, koloniale einen Achterweg. Beide getrennt üben statt lose Knoten durch mehr Zug auszugleichen.

Wickellänge an die Spannweite anpassen und eine leicht durchziehbare Nadel wählen. Die Wicklung beim Durchziehen halten.

Eine ungerade Speichenzahl lässt den Über-Unter-Weg bei jedem Umlauf wechseln. Speichen sichern, ohne den Grund einzuziehen.

Mittelader und Außenkontur vor einer gerichteten Füllung markieren. Die Stiche sollen die Form erklären, ohne die Spitze zu überfüllen.

Fixierte V-Schlingen können einzeln oder verzweigt stehen. Armlänge und Haltestich für einen bewussten Rhythmus steuern.

Grundanker vom freien Arbeitsbereich trennen. Freie Schlingenstiche und Nadelweben bauen auf Trägerfäden statt jedem Stoffeinstich auf.

Ein Symbol bezeichnet Faden und Stichart dieses Diagramms. Ähnliche Farben oder Zeichen anderer Diagramme bedeuten nicht dieselbe Zuordnung.

Mittelbeginn gleicht Stoff- und Diagrammmitte ab; Eckbeginn braucht gemessene Ränder und Außenmaße. Beide erfordern Platzierungsprüfung.

Beginn nach Fadenzahl und Verhalten wählen. Enden unter passenden Stichen sichern, ohne dunkle Spannfäden unter hellem freiem Grund.

In einem Bereich dieselbe obere Diagonale wählen, sofern nicht anders vorgesehen. Auch bei zwei Durchgängen bleibt die obere Richtung gleich.

Ein Teilstich und ein kleineres vollständiges Kreuz sind verschiedene Anweisungen. Endpunkte im Kästchen gemäß Legende den Gewebefäden zuordnen.