Explore-Anleitung
Mit mehreren Farbpartien planen
Tatsächliche Partien vergleichen und vor sichtbaren Teilen gezielt zuordnen.

Passende Anleitungen und Werkzeuge
Tatsächliche Partien vergleichen und vor sichtbaren Teilen gezielt zuordnen.
Vor dem Beginn
Die genauen Banderolen aufbewahren und zwei vergleichbare Proben herstellen. Jeweils eine Materialeigenschaft ändern und beide wie geplant fertigstellen.
So geht es
- Partien und Farbreferenzen erkennen — Die Farbnummer bezeichnet den Farbton, die Partie eine Produktionscharge. Vor dem Mischen die echten Fäden im vorgesehenen Licht vergleichen.
- Einen Partiewechsel planen — Partien an gewaschener Probe vergleichen. Beim Abwechseln eine zur Konstruktion passende Reihenfolge und Fadenführung wählen.
- Eine repräsentative fertige Maschenprobe anfertigen — Projektmuster, Arbeitsrichtung und Fertigstellung verwenden. Eine glatte flache Probe repräsentiert kein strukturiertes Rundstrickstück.
- Teilmengen addieren, ohne Farben zu vermischen — Zwei Teile mit 120 m und 80 m Farbe A ergeben 200 m vor Reserve. B benötigt separat 60 m. Bei 100 m je Knäuel und 10 % Reserve braucht man drei A-Knäuel und ein B-Knäuel.
Dieses Beispiel ausprobieren
Zwei Partien wirken im Knäuel ähnlich, in fertigen Streifen aber verschieden. Abwechselnde Verarbeitung erproben oder Übergang an eine bewusste Gestaltungsgrenze legen.
Das Ergebnis prüfen
- Die trockenen Proben auf Rücksprung, Oberfläche, Fall und die benötigte Projekteigenschaft vergleichen. Beobachtungen getrennt von Banderolenangaben notieren.
- Fasername oder Kategorie bestimmen nicht jedes fertige Gewebe. Aufbau, Behandlung, Maschenprobe und Gebrauch beeinflussen das Ergebnis.
Quellen
